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Schreiben zur Saisonabsage liegt versandfertig vor

24.11.2020 

Was die am morgigen Mittwoch stattfindende Gesprächsrunde mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten in Bezug auf die Corona-Maßnahmen verabschieden wird, ist nicht mehr als ein offenes Geheimnis. Schon vor der Beschlussfassung sind die Informationen durch die Ländervertreter an die Öffentlichkeit gelangt. Eines der zentralen Ergebnisse wird sein, dass der aktuelle November-Lockdown auf alle Fälle bis kurz vor Weihnachten fortgeführt wird. Auf unsere kleine Hockeywelt bezogen hat diese Entscheidung der hohen Politik zur Folge, dass eine auch nur halbwegs normale Hallensaison 2020/21 nun endgültig nicht mehr möglich sein wird.

Bei der Task-Force Bundesliga liegt der Schriftsatz, wonach die aktuelle Runde in der Hallen-Bundesliga komplett abgesagt wird, quasi versandfertig in der Schublade. Man will natürlich erst noch die Bestätigung am Mittwoch abwarten, ehe die Information an die Vereine geht. Der sportliche Wert der Hallen-BL 2020/21 war durch die Stellung auf Freiwilligkeit (ohne Konsequenzen für alle Nicht-Teilnehmer) ohnehin schon reduziert worden, wenngleich ja immerhin 56 der 72 Erst- und Zweitligateams ihre Teilnahme bestätigt hatten.

Die Herbstrunde 2020 im Feld ist sportlich schon seit gut drei Wochen abgeschlossen. Doch es gibt ein kleines Nachbeben am „grünen Tisch“. Den Damenteams von Zweitligist ATV Leipzig und Erstligist Club an der Alster Hamburg sind durch den Zuständigen Ausschuss des DHB wegen „schuldhaften Nichtantretens“ Punkte abgezogen worden. Alster ist in Berufung gegangen, könnte aber sportlich den Verlust von drei Punkten angesichts der Tabellensituation in der 1. Bundesliga sogar locker verkraften. Ganz anders wiegt für Leipzig der Abzug von neun Zählern. Der sächsische Verein hat auch ganz anders reagiert als Alster. Mehr dazu in dieser DHZ-Ausgabe.

Im DHZ-Interview informiert Oskar Deecke für den Verein Hockeyliga über den Zwischenstand der gerade laufenden Zielgruppenanalyse. Mittels einer Umfrage soll erkundet werden, wer oder was Hockey-Deutschland ist und für welche Werte und Vorstellungen es steht. Über 2000 Personen aus dem Hockey, aber auch Außenstehende, haben schon mitgemacht. Das ist ein erfreulicher Wert und hat das Mindestziel der Initiatoren bereits erreichen lassen. Freilich hat Olympiasieger Deecke Recht, wenn er sagt, dass die Ergebnisse umso detaillierter und aussagekräftiger sein werden, je mehr Menschen mitmachen. Also: ran ans Werk! Alle nötigen Infos dazu gibt es in der DHZ 38 oder auf der Internetseite bundesliga.hockey.

 

Uli Meyer