Leserbeiträge für die DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

Mitarbeiten und Ihren Verein bekannt machen!


Unsere aktuelle Frage des Monats lautet:

Braucht es im Hockey eine Ausbildungsentschädigung bei einem Vereinswechsel?

Vor zehn Jahren wurde die „Rostocker Erklärung“ verfasst, in der die Problematik der (oftmals allzu frühen) Vereinswechsel bei Hockey-Jugendlichen thematisiert wurde. Beim Versuch, das Abwerben von Talenten aus den kleineren Vereinen in Richtung große Clubs zu regulieren, ist es über ein paar Ansätze (zum Beispiel Wechselprotokoll) nicht hinaus gegangen. Der Bundesjugendtag 2021 hat sich dafür ausgesprochen, eine neue Arbeitsgruppe einzusetzen, die bis zur nächsten Vollversammlung in zwei Jahren einen konkreten Vorschlag zur Umsetzung vorlegen soll. Eine Rolle könnte dabei das Instrument Ausbildungsentschädigung spielen. Andere Mannschaftssportarten haben die finanzielle Entlohnung für einen abgebenden Verein in ihren Verbandsstatuten, doch rechtlich sind solche Regelungen nicht unumstritten.
 
Wie ist Ihre Meinung zu der Thematik?
 
Bitte beantworten Sie nachstehend einige Fragen dazu:

 
Einsendeschluss ist 30. April 2021.

 

 

1. Benötigt das deutsche Hockey eine Regelung zur Ausbildungsentschädigung?

2. Würde eine verpflichtende Ausbildungsentschädigung die Zahl der Vereinswechsel von Jugendlichen spürbar verringern?

3. Man sollte nichts reglementieren. Talente , die ihren Weg gehen wollen, landen ohnehin irgendwann bei größeren, leistungsstarken Vereinen.

4. Wie sollte Ihrer Meinung nach eine Regelung zur Ausbildungsentschädigung konkret ausgestaltet sein?

5. Welche weitere Möglichkeiten sehen Sie, das Ausbluten von kleineren Vereinen zu verhindern, das oftmals mit dem Abwerben/Abgang ihrer größten Nachwuchstalente  einher geht?

6. Was möchten Sie zur Thematik sonst noch loswerden?