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Schwieriger Prozess kurz vor dem Abschluss

04.06.2024

Die entscheidende Phase auf dem Weg zur Olympia-Nominierung ist mit den ersten Londoner Pro-League-Spielen angebrochen. Zwei Spiele haben die deutschen Damen- und Herren-Nationalmannschaften in der englischen Hauptstadt am Wochenende absolviert, weitere sechs werden bis Mitte nächster Woche folgen. Dann wollen die Bundestrainer ihr Personal-Puzzle abgeschlossen haben und anschließend verkünden, wie ihr Team für Paris 2024 aussieht.

Ein schwieriger Prozess, denn anders als zum Beispiel bei einer Welt- oder Europameisterschaft besteht der Kader bei einem olympischen Hockeyturnier nicht aus 18 Spielerinnen oder Spielern, sondern darf lediglich 16 Namen umfassen. Zwei oder wahrscheinlich drei P-Akkreditierte werden dann zwar auch noch der offiziellen Olympia-Delegation angehören. Doch normalerweise kommen diese Reservekandidaten dann nur zum Einsatz, wenn eine Stammkraft verletzt oder krank ausfällt. Vor drei Jahren in Tokio wurde das aufgrund der Corona-Situation etwas großzügiger gehandhabt, vermutlich eine Ausnahme.

 

Das Team und die Gemeinschaft, wie hier im obligatorischen Kreis der deutschen Herren vor Spielbeginn gegen Indien gezeigt, stehen im Mannschaftssport an oberster Stelle. Und doch geht es in diesen Tagen des Pro League-Events in London auch um individuelle (Sportler-)Schicksale: Wer packt es ins Olympia-Team für Paris 2024 und wer nicht? Foto: Worldsportpics

 

Zum heutigen Abschluss ein Themenwechsel. Max Heimann, früherer Hockeyspieler beim Club an der Alster in Hamburg und zuletzt knapp sieben Jahre im dänischen Verein Orient Lyngby aktiv, bittet die deutsche Hockeyfamilie um Solidarität. Denn dem Hockeyclub in der dänischen Metropole Kopenhagen droht im wahrsten Sinne des Wortes der Boden unter den Füßen weggezogen zu werden. Obwohl Orient Lyngby zweifelsohne der erfolgreichste Hockeyclub in Dänemark mit zahlreichen Meisterschaften, Europapokalteilnahmen und auch zahlreich hervorgebrachten Nationalspielern ist, zählt so etwas offenbar herzlich wenig, wenn der Massensport Fußball um die Ecke kommt und seine Bedürfnisse anmeldet. Auf der Anlage von Orient soll der bisherige Hockey-Kunstrasen in einen fußballtauglichen Platz umgebaut werden, ohne allerdings eine gleichwertige Alternative für den Hockeyverein zu berücksichtigen. „Das bedeutet, dass wir im Orient Lyngby Hockey Club nach den Sommerferien keinen Ort zum Trainieren und Spielen und auch kein Zuhause mehr haben“, fürchten die Verantwortlichen den Anfang vom Ende.

Um das zu verhindern oder zumindest dafür zu sorgen, dass eine brauchbare Platz-Alternative geplant und gebaut wird, wurde eine Petition gestartet. Wer dieses auf dänisch verfasste Schreiben an die kommunalen Behörden mit seiner Unterschrift unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, dies über www.skrivunder.net/stot_hockeyklubben_orient_lyngby zu tun.

 

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