03.03.2026
Auch die jüngsten drei Ausrichter haben ihre Aufgabe gemeistert. Hinter den Gastgebern der Deutschen Hallenmeisterschaften der weiblichen Jugend, HC Tuttlingen (WU18), Münchner SC (WU16) und HC Wacker München (WU14), liegt ein intensives Wochenende. Sie haben Lob von allen Beteiligten bekommen, wie das auch bereits vor einer Woche bei den Meisterschaften im männlichen Nachwuchsbereich beim HC Buer (MU18), LBV Phönix Lübeck (MU16) und HTC Neunkirchen (MU14) der Fall war.
Tatsächlich nur diese sechs Vereine hatten auf eine Ausschreibung des DHB-Bundesjugendvorstandes zur Ausrichtung einer Hallen-DM 2026 im Herbst vorigen Jahres ihren Hut in den Ring geworfen. Da blieb den Verbandsverantwortlichen um DHB-Vizepräsident Jugend Andreas Knechten fast nur noch die Zuordnung der sechs Veranstaltungen zu den sechs Clubs.
Eigentlich ist es erstaunlich, dass in der Vereinslandschaft offenkundig nur geringes Interesse vorherrscht, sich solch ein Event an Land zu ziehen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass nicht jedem Club eine Sporthalle zur Verfügung steht, die aus technischen Gründen (Bodenbelag, Besucherkapazität etc.) für die Durchführung einer Deutschen Jugendmeisterschaft geeignet ist. Und manche scheuen auch den nicht zu verleugnenden hohen personellen Aufwand, den solch eine DM-Ausrichtung erfordert. Dem gegenüber stehen eine ganze Menge Pro-Argumente, auch für sportlich nicht beteiligte Vereine: Die Ausrichtung einer Jugend-DM bringt gerade kleine Clubs in den Vordergrund. Und wer sich einigermaßen geschickt anstellt, für den bleiben am Ende durch Vermarktung und Verkaufserlöse auch gut ein paar zusätzliche Euro in der Vereinskasse übrig. Über die Ausrichtung einer DM können vielleicht auch neue Verbindungen in die lokale Wirtschaft und zu offiziellen Stellen geknüpft werden. Und zu guter Letzt: Ein gelungenes DM-Wochenende kann auch zur Stärkung der Clubgemeinschaft beitragen.
Für den HC Tuttlingen hat sich die Ausrichtung von zwei Deutschen Hallenmeisterschaften (und zudem auch süddeutschen Titelspielen) in mehrfacher Weise gelohnt. Der junge und aufstrebende Verein ist durch die DM-Ausrichtungen in den bundesweiten Fokus gerückt und hat auch dadurch die Auszeichnung "Das Goldene Feld" redlich verdient. Überreicht wurde sie am Wochenende am Rande der DM der Weiblichen U18 durch Bundesjugendvorstand Andreas Knechten (links) und Tunrierleiterin Ulrike Schmidt (rechts) an HCT-Vorstand Magnus Pinekamp. Foto: HCT
Das beste Beispiel ist der HC Tuttlingen. Selbst Andreas Knechten musste zugeben, dass ihm bis vor zwei Jahren nicht wirklich bewusst war, dass in dem 40.000-Einwohner-Städtchen im Süden Baden-Württembergs Hockey gespielt wird. Der junge HCT hat gerade zum zweiten Mal in eine DM durchgeführt und erneut viel Beifall von allen Gästen erhalten. Diesmal nahmen sogar noch ein paar mehr Eltern als sonst den mitunter weiten Weg in den Süden der Republik auf sich. Viele aus Hamburg machten sich die dortigen Frühjahrsferien zunutze und fuhren von Tuttlingen aus direkt weiter in den Skiurlaub.
Noch kurz dies: Am Mittwoch, 4. März, erfolgt in Mönchengladbach der offizielle Spatenstich zum Bau des Nationalen Hockey-Trainingszentrums. Sogar NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wird dabei sein, wenn der Startschuss für die Bauarbeiten des von Bund und Land geförderten Projekts erfolgt. Ein großer Tag für den Deutschen Hockey-Bzund und das deutsche Hockey.
Das Nationale Hockey-Trainingszentrum (NHTZ) nimmt Fahrt auf. Wir laden Sie herzlich zum offiziellen Spatenstich am 4. März 2026 um 14 Uhr ein. Mit dem Ausbau des bestehenden Hockeyparks entsteht in Mönchengladbach ein zukunftsweisender Standort für den Hockeysport mit ganzjährig bespielbarer Kaltlufthalle und moderner Sportschule. Das NHTZ wird ein wichtiger Impuls für Mönchengladbach, den Hockeysport und die gesamte Region sein. Der Bau wird vonBund und Land NRW gefördert, Fördergeber ist die Staatskanzlei NRW.
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