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Herbstpokal 2026 - Talent trifft Sichtungskompetenz

06.10.2026 -

So viel Talent, gepaart mit Sichtungskompetenz, hat man selten auf einem Fleck. Am vergangenen, verlängerten Wochenende kamen in Berlin bei schönstem Herbstwetter 90 Mädchen und 72 Jungen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren aus dem ganzen Land zusammen, um vor den prüfenden Blicken einer ganzen Horde an Trainerkoryphäen aufzuspielen. Wir sprechen vom Herbstpokal 2026, der größten Sichtungsveranstaltung im deutschen Hockey.

Alleine bei diesem inoffiziellen Turnier, bei dem es so gut wie gar nicht um Tore, Siege oder Platzierungen geht, dabei zu sein, ist für die als größte Nachwuchstalente identifizierten Spielerinnen und Spieler ein wichtiger Schritt Richtung U-Nationalmannschaft. Der nächste wäre die Berufung zum DHB-Zentrallehrgang Ende des Monats. Und wenn auch das gelingt, könnte im Frühjahr 2027 der erste Auftritt im Nationaltrikot folgen.

Wir haben Valentin Altenburg, den Jugendsportdirektor des Deutschen Hockey-Bundes, gefragt, wie der diesjährige Herbstpokal aus seiner Sicht gelaufen ist. Offenbar zufriedenstellend, denn Altenburg spricht von „richtig spannenden Talenten“, die er und seine Kollegen in Berlin beobachten konnten. Mehr über den Herbstpokal in der Digitalausgabe Nr. 32 der Deutschen Hockey Zeitung.

 

Spielen mit hohem Tempo und hoher Intensität - das wollten die Beobachter von den 90 teilnehmenden Mädchen und 72 Jungen beim Herbstpokal 2026 in Berlin sehen. Foto: V.Kock

 

Wir dürfen in den kommenden Tagen den Herren von Rot-Weiss Köln die Daumen drücken. Die als Zweitplatzierter der Bundesliga-Hauptrunde 2025/26 für die Euro Hockey League 2026/27 qualifizierten Rheinländer spielen am Wochenende im niederländischen Eindhoven um die Qualifikation für das EHL-Finalturnier an Ostern 2027. Gegner sind der tschechische Vertreter Slavia Prag (Freitag) und der belgische Ligadritte Royal Orée HC (Sonntag). Nur der Punktbeste dieser Dreiergruppe erhält (wie drei andere Gruppengewinner) die Fahrkarte für das „Final12 Men“, für das acht Herren-Mannschaften (darunter der Deutsche Meister Hamburger Polo Club) bereits gesetzt sind.

Wie Hugo von Montgelas, einer von acht aktuellen Weltmeistern im Rot-Weiss-Team, die Kölner Ausgangslage vor der Fahrt nach Eindhoven sieht, hat er im exklusiven Interview mit der Deutschen Hockey Zeitung erzählt.

Es ist wirklich zufällig zustande gekommen, dass auch unser zweites aktuelles Bundesliga-Interview mit einem Vertreter von Rot-Weiss Köln geführt wurde. Aber es bot sich einfach an, RW-Damentrainer Julian Tarres nach einer beachtlichen Kraftanstrengung seiner Mannschaft zu Wort kommen zu lassen. Innerhalb von vier Tagen gewannen die Kölnerinnen drei Auswärtsspiele und grüßen nun von ganz oben in der Tabelle.

 

Mehr Analysen und Geschichten in der neuen Ausgabe der Hockey-Zeitung. Zum Download der aktuellen Ausgabe geht es hier

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