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FIH Stars Awards 2023: Vier Deutsche in der Auswahl

23.11.2023

Seit 17. November läuft die Abstimmung. Gesucht werden die Empfänger der „FIH Hockey Stars Awards 2023“. Die Sieger in zehn Kategorien werden am 19. Dezember vom Welthockeyverband bekanntgegeben. Hoffen dürfen dabei auch vier in eine Vorauswahl gelangte Deutsche. Theoretisch könnte es aber noch mehr deutsche Gewinner geben.

Das weltweite Publikum ist bei der Wahl ebenfalls mit eingebunden – allerdings nur in vier der zehn Kategorien. Die beste Spielerin, den besten Spieler, die beste Torhüterin und den besten Torhüter können die Fans durch ihre Online-Wahl mitbestimmen. Das Publikum kann dabei auswählen zwischen jeweils fünf Kandidatinnen und Kandidaten, die von einem Expertengremium ausgesucht wurden.

Dass das deutsche Hockey in all diesen vier Kategorien ein heißes Eisen im Feuer der vermeintlich besten Fünf hat, ist unabhängig vom Ausgang der Wahl schon ein schöner Erfolg. Darauf können Sonja Zimmermann, Niklas Wellen, Julia Sonntag und Jean-Paul Danneberg stolz sein. Die Konkurrenz ist natürlich namhaft.

Um den Titel weltbeste Spielerin 2023 konkurrieren mit Sonja Zimmermann noch Charlotte Englebert (Belgien), Rosie Malone (Australien), Eugenia Trinchinetti (Argentinien) und Xan de Waard (Niederlande). Spieler des Jahres können neben Niklas Wellen noch Thierry Brinkman (Niederlande), Jeremy Hayward (Australien), Hardik Singh (Indien) und Zach Wallace (England) werden. Auf der Torhüterposition stehen neben Julia Sonntag noch Jocelyn Bartram (Australien), Kelsey Bing (USA), Josine Koning (Niederlande) und Savita (Indien) auf der Liste, auf männlicher Seite hat Jean-Paul Danneberg die Mitbewerber Pirmin Blaak (Niederlande), Andrew Charter (Australien), Oliver Payne (England) und Vincent Vanasch (Belgien).

Foto: FIH

Welche vier dieser insgesamt 20 Hockey-Stars am Ende die Nase vorn haben werden, wird in einem Mix an Teilwahlen entschieden. Die Stimmen des allgemeinen Publikums gehen mit 20 Prozent ins Gesamtvotum ein, auch Medienvertreter und die nationalen Verbände (in der Regel sind das die Trainer bzw. Kapitäne der Nationalteams) sind mit jeweils 20 Prozent berücksichtigt. Den Löwenanteil (40 Prozent) hat die Expertengruppe, die die Shortlist aus allen verfügbaren Daten der 2023 gespielten Wettbewerbe aufgestellt hatte und sich unter Führung des Niederländers Rogier Hofman (Vorsitzender der FIH-Athletenkommission) aus folgenden Personen zusammensetzt: Asien: Deepika (Indien) und Tahir Zaman (Pakistan); Afrika: Jacqueline Mwangi (Kenia) und Rassie Pieterse (Südafrika); Europa: Janne Müller-Wieland (Deutschland) und Simon Mason (England), Ozeanien: Amber Church (Neuseeland) und John Mowat (Australien); Panamerika: Soledad Iparraguirre (Argentinien) und Craig Parnham (USA).

Ausschließlich bei den Experten liegt die Entscheidung, wer Trainerin und Trainer des Jahres 2023 wird. So wie das FIH-Schiedsrichterkomitee für die Benennung der Schiedsrichterin und des Schiedsrichters des Jahres komplett alleine zuständig ist.

Bei den letzten beiden Preisen, den für den weiblichen und männlichen „Rising Star oft he year“, macht sich die FIH den Umstand zunutze, dass in den nächsten Wochen die U21-Weltmeisterschaften stattfinden. So wurde festgelegt, dass die zu den „besten Spielern“ der WM gekürzten Juniorinnen und Junioren gleichzeitig auch die „Rising Stars“ 2023 sein sollen.  

 

Jetzt mitmachen unter:   www.starsawards.hockey