29.07.2025
Bevor uns in den nächsten Tagen und Wochen die Europameisterschaft voll beschäftigen wird, noch schnell dieser Einschub: Neuseeland hat sich nunmehr endgültig aus der Pro League 2025/26 zurückgezogen. Sportlich hatte der ozeanische Verband sich die Rückkehr ins Konzert der weltbesten neun Mannschaft sowohl bei Damen als auch bei Herren durch den Gewinn des FIH Nations Cups 2025 verdient. Doch das damit verbundene Aufstiegsrecht hat „Hockey New Zealand“ nun endgültig an die FIH zurückgegeben. Und das nicht ohne eine kleine Breitseite in Richtung Weltverband.
Der Verzicht der neuseeländischen Teams auf die Pro-League-Teilnahme hat offenbar nichts mit finanziellen Schwierigkeiten des Verbandes zu tun, wie oft kolportiert wurde. Sondern geht auf „mangelnde Übereinstimmung“ des aktuellen Formats der Weltliga mit den Zielen des neuseeländischen Spitzensports zurück. „Das aktuelle Format ist teuer, reiseintensiv und begrenzt die Anzahl der Heimspiele“, stellt Ken Maplesden, der CEO des Verbandes, fest. „Es unterstützt nicht das nachhaltige, die Athleten in den Mittelpunkt stellende Programm, das wir in Neuseeland aufbauen.“ Änderungswünsche seien von der FIH ignoriert worden, klagen die Neuseeländer. Ihre Entscheidung sei in Abstimmung zwischen Spielern, Trainern und anderen wichtigen Interessenvertretern getroffen worden, teilte der Verband mit.

Für das deutsche Specialhockey-Team kommt bei der Europameisterschaft in Mönchengladbach etwas Besonderes zu. Magenta Sport wird das Finale der EuroHockey ID Championships 2025 live im Fernsehen übertragenn. Foto: DHB
Die FIH hat bereits regiert. Steht der Nachrücker für die neuseeländischen Damen mit Irland als Finalist des Nations Cups bereits seit einigen Wochen fest, so scheint auch auf männlicher Seite nun der Turnierzweite des Nations Cups zum Zug zu kommen. Eine offizielle Einladung an Pakistan ist vom Weltverband vor einigen Tagen auf den Weg gebracht worden. Bis 12. August muss sich der Verband des Rekordweltmeisters erklären, ob er an der Pro League 2025/26 teilnehmen will. Pakistan zählte in der Premierensaison 2019 zum ursprünglichen Teilnehmerfeld, wurde aber noch vor dem Start nach der angekündigten Absage von drei Auswärtsspielen suspendiert.
Abschließend doch noch etwas zur EM: Wir stimmen in der aktuellen Digital-Ausgabe der Deutschen Hockey Zeitung (DHZ 25) mit einem Interview mit Cheforganisatorin Nina Holtgrewe und der Vorstellung des EM-Konzepts des in Deutschland übertragenden Senders Magenta Sport auf das große Event ein. Dabei war zu erfahren, dass auch das Finale des Specialhockey-EM-Turniers live übertragen wird. Von einem „weiteren bedeutenden Meilenstein in der Sport-Berichterstattung über Menschen mit geistiger Beeinträchtigung“ spricht Sven Albrecht. Der Bundesgeschäftsführer von Special Olympics Deutschland lobt den DHB und seinen Medienpartner für die Vereinbarung.
Mehr Analysen und Geschichten in der neuen Ausgabe der Hockey-Zeitung. Zum Download der aktuellen Ausgabe geht es hier.

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