DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

Mit Hockey erhalten Sie wertvolle Tipps und Informationen rund um den Hockeysport.

Daumen drücken für erfolgreiche Kletterarbeit

07.10.2025 

Ohne bestimmte Vereinsfarben zu bevorzugen, dürfen wir in den nächsten Tagen ohne Vorbehalte dem Hamburger Polo Club die Daumen drücken. Am Donnerstag und Freitag sind die Polo-Herren bei der Vorrunde der Euro Hockey League 2024/25 gefordert. Als einzige deutsche Mannschaft im 16er-Feld dieses entsprechend KO16 genannten EHL-Turniers in Barcelona soll es nach den Vorstellungen der Hamburger besser laufen als voriges Jahr zur gleichen Zeit, als sowohl der Hamburger Polo Club als auch der damalige Deutsche Feldmeister Mannheimer HC in London gegen starke niederländische Konkurrenten verloren und dann das EHL-Finalturnier im Frühjahr 2025 ohne deutsche Herren-Beteiligung geblieben war.

Ein Final8 ohne ein deutsches Herrenteam wird es an Ostern 2026 definitiv nicht geben. Denn Deutschland ist im europäischen Nationen-Ranking für den männlichen Bereich zum Glück wieder um eine Position von fünf auf vier geklettert, was zur Folge hat, dass der Deutsche Meister wieder ein automatisches Startrecht am Finalturnier besitzt. Der Crefelder HTC, DM-Gewinner 2025, wird also von diesem Fortschritt profitieren. Aber vom „alten Zustand“ ist Deutschland noch entfernt, denn für ein drittes deutsches Herrenteam – wie man das über Jahre hinweg kannte -, bedarf es weiterer Kletterarbeit. Und das kann vor allem dann klappen, wenn der Polo-Club die Vorrunde übersteht und ebenso wie Krefeld dann an Ostern eine ordentliche Performance hinlegt. Um es nicht zu unterschlagen: Beim KO16 in Barcelona stellt Deutschland mit Daniel Gass als Technical Delegate den Turnierchef und ist mit dem Bundesliga-Unparteiischen Raphael Adrien auch auf der Schiedsrichterseite vertreten.

 

Rückblick: London, 6. Oktober 2024 - ein ganz bitterer Moment für Paul Smith (in rot) und seinen Hamburger Polo Club. Der damalige deutsche Vizemeister musste im Vorrundenendspiel der Euro Hockey League praktisch mit dem Schlusspfiff den Ausgleichstreffer durch Rotterdams Routinier Jeroen Hertzberger (Nr. 11) einstecken und verlor dann das anschließende Shoot-out und war schließlich ausgeschieden. Diesmal soll es besser laufen für den Polo Club, der ab Donnerstag beim KO16-Turnier der EHL in Barcelona gefordert ist. Foto: EHL-Archiv

 

Wir hatten es an dieser Stelle in den vergangenen Ausgaben immer mal wieder von der TV-Doku „10 Tage für Gold“. Das gestückelt und nacheinander in vier Folgen auf dem YouTube-Streamingkanal veröffentliche Filmwerk mit einer Gesamtlänge von rund eineinhalb Stunden ist seit Kurzem komplett zugänglich. Wer es also immer noch nicht gesehen hat, kann sich den wirklich gut gemachten Streifen über den Gewinn der Hallen-Weltmeisterschaft 2025 jetzt an einem Stück reinziehen.

Bekanntlich ist nach der WM gleich vor der EM. Matthias Witthaus und Jan Philipp Rabente, die beiden Olympiasiegerkollegen und gleichberechtigten Chefcoaches der „Hallen-Honamas“, haben sich kürzlich zusammengetan und ein „Kickoff-Meeting“ veranstaltet, wie sie die Hallen-Europameisterschaft (8.-11. Januar 2026) in Heidelberg angehen wollen. „Vermeintlich wirkt es noch weit weg, aber der Startschuss kommt schneller, als man denkt“, sagt Witthaus im Interview auf der DHB-Homepage. Wie recht er doch hat.

 

Mehr Analysen und Geschichten in der neuen Ausgabe der Hockey-Zeitung. Zum Download der aktuellen Ausgabe geht es hier.

Mit der Hockey-Zeitung halten wir alle Hockeyfreunde auf dem Laufenden. Hier geht es zur aktuellen E-Paper-Ausgabe der DHZ. In unserer News-Rubrik und natürlich auf unseren Social Media Kanälen auf Facebook und Instagram gibt es ebenfalls aktuelle Nachrichten und jede Menge Diskussionsstoff von unserem Redaktionsleiter Uli Meyer und weiteren Mitarbeitern.