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Weitere Qualitäten waren am DM-Wochenende gefragt

28.10.2025 

Es war nass, es war kalt, und es war windig – die äußeren Umstände hätten wahrlich kaum ungünstiger sein können rund das Wochenende bei den Deutschen Feldmeisterschaften 2025 der Jugend. Bei einem Termin Ende Oktober muss man solche Unbillen der Natur einkalkulieren, aber man hätte es den Jugendlichen (und natürlich auch den vielen mitfiebernden Eltern und Begleitern am Spielfeldrand) natürlich gewünscht, dass der äußere Rahmen ein bisschen angenehmer gewesen wäre, wobei ein gewisses Nord-Süd-Gefälle festzustellen war. Im Hamburg und Potsdam war es wirklich hart, in Aachen und Mülheim gemischt, während man in Ludwigshafen und Mannheim auch mal Sonnenstrahlen über den Hockeyplatz wandern sah.

Jedenfalls gehörte zu den Qualitäten, die eine echte Meistermannschaft ausmacht, diesmal auch die Kunst, zum Beispiel mit eiskalten Händen dem Arbeitsgerät immer noch den berühmten Touch entlocken zu können. Die sportliche Qualität der sechs Endrunden hat kaum unter dem nicht idealen Äußeren gelitten. Es sei überall und in fast allen Spielen „eng und spannend“ gewesen, erfreute sich DHB-Jugend-Sportdirektor Valentin Altenburg einer ausgeglichenen Konkurrenz. Auch wenn sich letztlich bekannte Clubs durchgesetzt haben, gäbe es „keine Abonnementsmeister“, die unantastbar von einem zum nächsten Titel wandern. Als erfreulich stellte Altenburg auch fest, dass nach langen Jahren tatsächlich mal wieder alle vier Hauptregionen Hockey-Deutschlands mit mindestens einem blauen Siegerwimpel bedacht wurden. Mehr zu den DM-Entscheidungen in der Digitalausgabe 36 der Deutschen Hockey Zeitung.

 

Nur dick eingepackt und am besten mit Regenschirm war das Zuschauen beim WU16-Finale zwischen Klipper Hamburg (in blau Philippa Lahrtz) und Mannheimer HC (in weiß, vorrne Lucie Matthysen, rechts Lina Jonietz) erträglich. Die Endrundenturniere der Deutschen Meisterschaft 2025 waren überwiegend von widrigen äußeren Umständen begleitet. Foto: Tischler

Abschließend noch dies: Mönchengladbachs Hockeyheld Mats Grambusch und die Düsseldorfer Vizeeuropameisterin Selin Oruz stehen auf der Nominierungsliste 2025 für den sogenannten Felix-Award, mit dem das Land Nordrhein-Westfalen jährlich herausragende Sportlerinnen, Sportler und Teams mit NRW-Bezug auszeichnet. Wer den Europameister-Kapitän und Anführer des Erstligaaufsteigers GHTC sowie die langjährige Mittelfeld-Lenkerin, die mit starkem EM-Auftritt ihre internationale Laufbahn aufgrund ihrer beruflichen Laufbahn in diesem Sommer beendete, bei der Online-Wahl unterstützen möchte, kann dies noch bis zum 9. November über die Homepage felix-award.nrw tun. Da erfährt man auch alles über weitere Nominierte und das Abstimmungsverfahren. Die Preisverleihung findet am 28. November statt. Wir drücken die Daumen.

 

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