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Neue mobile App sorgt für veränderte Datenströme - und löst Probleme aus

27.01.2926 

Schöne neue digitale Welt. Auf vielfachen Wunsch, und weil es einfach auch dem Nutzungsverhalten vieler Menschen heutzutage entspricht, hat der Deutsche Hockey-Bund eine neue technische Anwendung entwickeln lassen, die es den Interessierten leichter als bisher möglich macht, Ergebnisse aus quasi allen Hockeywettbewerben ohne Zeitverzögerung über ihre mobilen Geräte abrufen zu können. Ende 2025 wurde stolz die „DHB/hockey App“ präsentiert.

So weit, so gut. Angenommen wurde das kostenlose Angebot offenbar schnell, gern und vielfach. Die Fachleute konnten schon in den ersten Wochen feststellen, dass der Datenfluss gleich ein anderer war. Dass dies zu Problemen im Gesamtsystem führen könnte, hatten die Zuständigen entweder ignoriert oder aber zu wenig Vorkehrungen geschaffen. Jedenfalls kam es in den letzten Wochen rund um die Heidelberger Hallen-EM und ganz massiv am vergangenen Samstag zu Ausfällen und Daten-Staus, insbesondere auch bei der Spielorganisationssoftware SULU. Der DHB-Dienstleister SportingRock kam zur Feststellung: „Eine ungewöhnlich hohe Zahl gleichzeitiger automatisierter Zugriffe über die neue mobile App führte zu einer Überlastung einzelner Systembereiche.“

 

Der Deutsche Hockey-Bund hat in den vergangenen Wochen kräftig Werbung füpr seine neue "DHB/hockey APP" gemacht, die dann auch gut vom interessierten Publikum angenommen wurde. Allerdings löste die gehäufte Nutzung des mobilen Angebots auch einige neue Probleme aus, die sich an anderer Stelle negativ auswirkten und für Ärger sorgten. Foto: DHB

Auch wenn die von SportingRock ergriffenen Maßnahmen sofort Wirkung zeigten und das System sich schon am Sonntag wieder störungsfreier bedienen ließ, war man an anderer Stelle ziemlich verschnupft über die nicht zum ersten Mal aufgetretenen Probleme im digitalen Bereich. DHB-Vorstand Julien Keibel und Manuel Wilhelm, Geschäftsführer des für die Bundesligen zuständigen Hockeyliga e.V., gaben gegenüber der DHZ folgende Stellungnahme ab: „Wir sind uns der Verantwortung, den Spielbetrieb reibungslos digital zu gewährleisten, bewusst. Der Mehraufwand für unsere Mitglieder steht aktuell in keinem Verhältnis, und wir bedauern sehr, dass nicht wie gewünscht alles ohne Probleme läuft. Wir sehen die Entwicklungen im Bereich SULU bzw. Liga OS als nicht zufriedenstellend an und erwarten von unserem Digitalisierungspartner eine schnelle Verbesserung und Aufklärung der Ereignisse.“ 

Am Dienstag um die Mittagszeit ging vom DHB eine Mail unter dem Titel „Stellungnahme zu den SULU-Ausfällen“ an alle Vereine raus, in der SportingRock die Vorfälle kurz zusammengefasst hat. Für die DHZ haben sich die Digitalspezialisten aus Hamburg einen etwas ausführlicheren Text aufgesetzt, den wir – mit ganz heißer Nadel unmittelbar vor Redaktionsschluss und deshalb ganz hinten – in der Digitalausgabe Nr. 4 der Deutschen Hockey Zeitung platziert haben.

 

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