DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

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Für manche ein blitzschneller Wechsel von Halle zu Feld

04.03.2025

Mit den Deutschen Jugendmeisterschaften des männlichen Nachwuchses am vergangenen Wochenende ist die Hallensaison 2024/25 nun endgültig abgeschlossen worden (wobei wir die am 15./16. März noch anstehenden Aufstiegsrunden zur Regionalliga Ost natürlich nicht aus dem Augenmerk verlieren wollen). Der Blick darf sich nun wieder raus ins Freie richten. Wie blitzschnell dieser Wechsel von Halle zu Feld bei manchen über die Bühne geht, kann man am Beispiel von Lenn Hoffmann, Jasper Ditzer, Paul Babic, Justus Warweg, Nicolaus Hansen, Ferdinand Steinebach und Jimmy Schiefer festmachen: Diese sieben Vertreter des Jahrgangs 2006 spielten am Sonntag noch in Hamburg mit ihren Vereinsteams um den Hallen-DM-Titel der Männlichen U18, und am Dienstag saßen sie schon alle im Flieger nach Istanbul, um von dort nach Lahore weiterzureisen. In Pakistan wird die neuformierte deutsche U21-Nationalmannschaft ihren Kick-off Richtung Weltmeisterschaft (im Dezember in Indien) bestreiten.

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Hallen-Europacup Herren: Shoot-out diesmal kein Titelbringer für den MHC

Die Schweiz als Ausrichterland des 34. Hallen-Europacups der Herren-Landesmeister durfte für den Mannheimer HC durchaus als gutes Omen herhalten. Schließlich gewann der MHC dort im Jahr 2011 bei seiner ersten Teilnahme am EuroHockey Indoor Club Cup in Luzern den Siegerpokal. 14 Jahre später griff der Deutsche Hallenmeister von 2024 in Wettingen wieder auf eidgenössischem Boden nach der europäischen Hallen-Krone. Hauchdünn wurde letztlich das Ziel verfehlt, Mannheim unterlag im Endspiel dem belgischen Meister Royal Leopold Club aus Brüssel nach Shoot-out. Einen kleinen Pokal durfte die MHC-Delegation wenigstens aus der Schweiz mit auf den Heimweg nehmen: den für Ben Hasbach als dem besten Nachwuchsspieler des Turniers.

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Showdown im Juni auf dem Berliner Ernst-Reuter-Sportfeld?

25.02.2025

Neun von zwölf Punkten bei den Herren, drei von zwölf Zählern bei den Damen – die nackten Zahlen zeigen den Unterschied in der Ausbeute der beiden deutschen Nationalmannschaften beim jüngsten Pro-League-Spieltag in Indien. Stehen die deutschen Herren nach ihren drei Spielgewinnen von Bhubaneswar als Viertplatzierter im soliden Tabellenmittelfeld und haben zur Saisonhalbzeit bei zwölf Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht Irland praktisch keinerlei Sorgen, noch irgendwie in Abstiegsgefahr abrutschen zu können, so ist das auf weiblicher Seite schon was ziemlich anderes. Deutschlands Damen konnten zwar mit ihrem ersten Sieg gegen Indien die Rote Laterne abgeben, doch das verlorene zweite Duell mit den Asiatinnen lässt die Danas ein wenig auf der Stelle treten. Bei nur einem Punkt Vorsprung auf den Abstiegsplatz gibt es in den ausstehenden acht Saisonspielen noch ordentlich zu tun, um das deutsche Bleiberecht in der Weltliga auch für die kommende Saison zu sichern.

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Europacup: MHC-Damen schreiben unfreiwillig Geschichte

Auf solch einen Eintrag in den Hockey-Geschichtsbüchern hätten die Damen des Mannheimer HC sicherlich gerne verzichtet. Nach 30 (!) deutschen Turniersiegen und zwei dritten Plätzen verfehlte bei der 33. Auflage des Europacups der Hallen-Landesmeister der deutsche Damen-Vertreter erstmals die Medaillenränge. In Siauliai/Litauen schloss der Mannheimer HC den „EuroHockey Indoor Club Cup Women 2025“ lediglich auf Platz vier ab. „Das haben wir uns anders vorgestellt“, sagte MHC-Trainer Christian Wittler. Nicht viel mehr als ein schöner Trost für die sportliche Enttäuschung war die Auszeichnung von MHC-Nationalspielerin Sonja Zimmermann als beste Spielerin des Europacups. Gewonnen wurde der Pokal vom ukrainischen Serienmeister MSC Sumchanka.

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