DEUTSCHE
HOCKEY ZEITUNG

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Niklas Wellen: „Perfekt wäre natürlich die Titelverteidigung“

Mit viel Vorlauf an die große Glocke gehängt hat er seinen bevorstehenden Abschied nicht. Aber natürlich sickerte die Information zuletzt in der Hockeyszene durch, dass Niklas Wellen am Ende dieser Feldsaison den Hockeyschläger an den Nagel hängen wird. Der Mann, der als „bester Spieler“ der Weltmeisterschaft Deutschland im Januar 2023 maßgeblich zum WM-Titel führte, hatte sich nicht nur nach dem Olympiafinale 2024 aus der Nationalmannschaft verabschiedet, sondern beendet nun auch sein Engagement auf Vereinsebene. Wenn es nach dem 31-Jährigen geht, darf es gerne ein „sagenhafter Abschluss“ als erneuter deutscher Meister mit seinem Crefelder HTC sein. Den ersten Schritt hat Niklas Wellen mit dem 5:4-Sieg im ersten Play-off-Spiel gegen den Hamburger Polo Club getan. Nach seinem letzten Heimspiel hat die Krefelder Vereinsikone mit DHZ-Redakteur Uli Meyer über die Situation vor dem Rückspiel und die Zeit nach dem Hockey-Leistungssport gesprochen.

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Zum Auftakt im Play-off: Heimrecht schlägt Platzierung

19.05.2026 

Heimrecht schlägt Platzierung – so könnte man den Auftakt zu den Viertelfinalspielen um die Deutsche Feldmeisterschaft 2026 umschreiben. In immerhin fünf von acht Play-off-Duellen der Damen und Herren hat sich zum Auftakt nicht die in der Abschlusstabelle der 1. Bundesliga besser platzierte Mannschaft durchgesetzt, sondern das Team, das die erste von bis zu drei Begegnungen auf eigenem Platz austragen konnte. Das verspricht erhöhte Spannung für das kommende Pfingstwochenende, wenn die Favoriten dann selber Heimrecht besitzen. Fünf von ihnen müssen erst einmal am Samstag den Rückstand in der Serie ausgleichen, um dann am Sonntag mit einem weiteren Sieg ihre Teilnahme am Final-Four klarzumachen.

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Pia Maertens: Aufzuhören war „nie eine Option“

Ihr persönliches Seuchenjahr 2023 mit gleich zwei Kreuzbandrissen (am 22. Januar in einem Hallen-BL-Spiel sowie im November beim Comeback in der Nationalmannschaft) hat Pia Maertens weit zurückgeworfen. Doch am 2. Mai war die lange Leidens- und Wartezeit nun endlich vorbei, stand die 27-Jährige im Bundesligaspiel ihres Kölner Rot-Weiss-Teams gegen Frankfurt erstmals wieder in einem Punktspiel auf dem Platz. Mit DHZ-Mitarbeiterin Claudia Klatt hat die Olympiateilnehmerin von Tokio 2021 über ihre Rückkehr, ihre Liebe zum Sport und die weiteren Pläne gesprochen.

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Mit dem Fauxpas offensiv umgegangen

12.05.2026 

Diesen Fauxpas hätte sich die Redaktion der Deutschen Hockey Zeitung vorige Woche gerne erspart. Da hatten wir an dieser Stelle berichtet, dass eine bundesweit, ja auch international bekannte deutsche Hockey-Persönlichkeit nach überlanger Verletzungszeit endlich auf den Kunstrasen und in der Bundesliga zurückgekommen war. Wir hatten vom Comeback von Timm Herzbruch geschrieben – und dabei nicht im Blick gehabt, dass die voranstehenden Zeilen wie die Faust aufs Auge auch für jemanden anderes gepasst hätten. Denn am gleichen Tag wie der Mülheimer Angreifer konnte auch Pia Maertens bei Rot-Weiss Köln erstmals wieder ihren Lieblingssport in einem Punktspiel betreiben. Ihre Hockey-Zwangspause war mit über drei Jahren sogar noch länger als die Fehlzeit des Uhlenhorsters, der zwei Jahre von außen zuschauen musste, weil der „reparierte“ Körper noch nicht wieder so weit war.

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